Am Wandertag besuchten alle fünften Klassen gemeinsam die Freiluga in Köln. Bereits am frühen Morgen traf sich die Gruppe am Bahnhof und fuhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Königswinter. Dort stand der Tag ganz im Zeichen der Bienen und der Imkerei.
Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den Aufbau eines Bienenvolkes. Dabei wurde erklärt, welche Aufgaben die verschiedenen Bienen übernehmen. Die Arbeiterinnen kümmern sich unter anderem um Nahrung, Pflege und den Bau des Stocks, während die Drohnen für die Fortpflanzung zuständig sind. Eine zentrale Rolle spielt die Bienenkönigin, die für den Fortbestand des Volkes unverzichtbar ist. Besonders interessant war die Frage, wie eine neue Königin entsteht.


Ein Höhepunkt des Ausflugs war die Vorführung eines Imkers. Er zeigte einen echten Bienenstock und öffnete ihn, sodass die Schülerinnen und Schüler beobachten konnten, wie mehrere tausend Bienen zusammenarbeiten. Dabei wurde deutlich, wie gut organisiert ein Bienenvolk ist. Außerdem erklärte der Imker den Einsatz eines sogenannten Smokers. Der dabei entstehende Rauch dient nicht dazu, die Bienen zu betäuben, sondern beruhigt sie, indem er ihre Warnsignale überdeckt und einen Schutzinstinkt auslöst.




Im weiteren Verlauf konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. Mithilfe von Lupen untersuchten sie einzelne Bienen und betrachteten eine Wabe aus nächster Nähe. Dabei wurden Arbeiterinnen, Drohnen und auch die Bienenkönigin genauer erkannt und unterschieden. Anschließend hielten die Kinder ihre Beobachtungen in Zeichnungen fest und setzten sich intensiv mit dem Körperbau der Bienen auseinander.
Insgesamt bot der Wandertag viele spannende und abwechslungsreiche Eindrücke. Besonders der direkte Blick in einen Bienenstock blieb vielen in Erinnerung. Gleichzeitig wurde deutlich, welche große Bedeutung Bienen für Natur und Umwelt haben.













